Am 1. November 2013 fand das reguläre Plenum für den November in der Starship Factory statt.

Themen

Teilnehmerliste

  • Cedric Spindler: Sitzungsleitung
  • Tobias Thüring: Protokoll
  • Juliane Clausen
  • Yvo Waldmeier
  • André Clausen

Verlesung der Traktandenliste

  • Keine Ergänzungen
  • Klarstellung: private Daten wie individuelle Mitgliederbeiträge, Ablehnungs- oder Aufnahmegründe gehören nicht ins Protokoll.

Plenumsregeln und Handzeichen

Kurze Erläuterung der Plenumsregeln und Demonstration der Handzeichen

Aufnahme neuer Mitglieder

Vor der Abstimmung wurde über den Status eines Ehrenmitgliedes/Passivmitgliedes/Externes Mitglied diskutiert.

Ehrenmitglied ist eine Person welche viel zum Verein beitragen, aber nicht am Vereinsleben teilnimmt / teilnehmen kann. Es gibt Bedenken bezüglich externer Mitglieder, welche sich sozusagen Stimmrechte «kaufen» könnten im Sinne einer feindlichen Übernahme.

Es ist aber auch auf der anderen Seite nicht klar, wie sich ein Verein vor neuen Mitgliedern schützen soll. Wir haben als Mechanismus gegen Masseneintritte die Bestätigung neuer Mitglieder durch die reguläre Mitgliederversammlung (derzeit noch nicht in den Statuten festgelegt). Für Ehrenmitglieder wird also gefordert, dass sie kein Stimmrecht erhalten sollten.

Es wird erwähnt, dass das Thema Ehrenmitgliedschaft auch für die ausserordentliche Mitgliederversammlung relevant werden wird.

Abstimmung über neue Mitgliedschaftsanträge. 1 neues Mitglied wird mit Status Ehrenmitglied aufgenommen.

Fortschritt der Logosuche

Es sind leider keine Fortschritte zur Logosuche zu verzeichnen.

Versicherungen

tt und cs treffen sich am nachfolgenden Sonntag zur Vorbereitung, der Kassier unterstützt beide bei der Wertschätzung des Inventars.

Ausserordentliche Mitgliederversammlung

Wir brauchen eine aussergewöhnliche Mitgliederversammlung zur Einführung einer jährlichen Mitgliederversammlung, welche in den Statuten aus Versehen vergessen wurde.

Bei der Gelegenheit sollten wir Paragraphen einbauen, welche dafür sorgen, dass ein paar Dinge nicht geändert werden können (so wie der basisdemokratische Ansatz oder die Transparenz).

Da Fragen zum Nichtänderungsparagraphen bestehen, wird erklärt, dass dieser festlegen soll, dass bestimmte Artikel der Statuten nur mit Zustimmung aller Mitglieder geändert werden können sollten. Es wird vorgeschlagen, dass für die Änderung dieser Artikel jedes Mitglied in einem unbestimmten Zeitrahmen seine Zustimmung geben muss.

Weiter muss der Status einer Ehrenmitgliedschaft noch in die Statuten eingetragen werden.

Fortschritt der Raumsuche

Bis jetzt keine News.

Bericht Fortschritt des Internetzugangs

Das Solnet-Angebot war leider nur auf ein halbes Jahr beschränkt und somit teurer als das Angebot von Init7, weshalb wir uns in die Richtung von Init7 für 333 CHF pro Jahr orientiert haben (statt 351 CHF pro Jahr für Solnet), zzgl. CHF 304.20 für die Swisscom.

Die Swisscom hat in der Zwischenzeit den Telefonanschluss aufgeschaltet. Allerdings haben sie uns dazu ungefragt ein kostenloses, gebührenfreies ADSL mit aufgeschaltet, wodurch nun Init7 unser eigentlich bestelltes ADSL nur mit einem Providerwechsel aufschalten kann. Die nötigen Formulare hierfür wurden versendet, wieviel Ärger es da noch gibt ist jedoch noch nicht absehbar.

Bericht zur Kasse

Zwischenabrechnung der Snackkasse von yw:

  • Total Ausgaben: 179.00 chf
  • Total Einnahmen: 79.00 chf

Weiteres Vorgehen: Kassier erzeugt xml-Liste. Es soll jeweils unterschiedliche Auflistungen geben für folgende Konti:

  • Snackkasse
  • Materialkasse
  • Mitgliederbeiträge

Aktueller Kontostand auf Postkonto: 2270 chf per 30.10.2013

Eine Auflistung der bezahlten Mitgliederbeiträge besteht noch nicht, wird vom Kassier nachgeholt.

Einkaufsliste

Wir sollten noch ein paar Dinge besorgen, damit wir damit arbeiten können, und eventuell ein paar Dinge abkaufen, die für den Verein gekauft wurden.

Snacks

Wir mussten ein paar Snacks nachkaufen, siehe Inventur 2013-10-12. Diese wurden vorerst einmal privat finanziert, da es keinen Plenumsbeschluss gab, neue Snacks zu kaufen, doch das nächste Plenum noch einige Zeit hin war.

Da wir in der Zwischenzeit auch ein paar Einnahmen hatten, sollten wir die Snacks diesmal rückerstatten.

Abstimmung zu 37.- CHF Rückzahlung aus der Vereinskasse für Kauf von Snacks:

3 Zustimmungen zu 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen

Mate

Abstimmung zum Kauf von mindestens 10L Nachschub an Mate 23.25€ pro Kiste (20 Flaschen à 0.5L).

Mit 5 Stimmen dafür einstimmig angenommen.

Regal- und Leuchtmittelbeschaffung

Der aktuelle Raum ist voll und dunkel. Wir sollten ein paar Regale und zwei, drei Lampen anbringen, damit es nach mehr Platz aussieht und freundlicher wirkt.

Eine Möglichkeit wäre, 4x die SPARSAM von Ikea (E27-Sockel) zu kaufen und irgendeine Standleuchte (z.B. Not) zu benutzen; dazu brauchen wir allerdings einen Ort, um die Leuchte hinzustellen. Klemmleuchten wären an sich geeigneter, bergen aber die Gefahr, dass die Lampe abstürzt und giftige Dämpfe freisetzt (Sparlampe eben). Ikea scheint auch kaum kleine Klemmleuchten mit E27-Sockel zu verkaufen.

Alternativ kann man auch auf E14-Fassungen setzen: dafür müsste man 4 Ledare-LED-Lampen mit 400lm und 4 LAGRA-Lampen im Raum zu verteilen. Diese bieten allerdings leider nicht allzuviel Lichtstärke.

Vorschlag mit Standleuchten:

  • 4x Sparsam E27 20W für CHF 2.95: CHF 11.80
  • 4x Not Deckenfluter für CHF 14.95: CHF 59.80
  • Gesamt: CHF 71.60

Vorschlag mit Klemmleuchten und LEDs:

  • 4x Ledare LED-Leuchten 400lm für CHF 9.95: CHF 39.80
  • 4x Lagra-Spotlampe für CHF 4.95: CHF 19.80
  • Gesamt: CHF 59.60

Abstimmung: 5 zu 0 mit 0 Enthaltungen für Klemmleuchten und LEDs zum Preis von 59.60 chf

Zur Lösung der Regalproblematik wird vorgeschlagen, die in der Wunschliste erwähnten Ivar-Regale zu besorgen:

grob CHF 80.- + CHF 133.70 = CHF 213.70

Wir wollen allerdings schauen, ob wir eines der Regale durch den Kauf von Einzelteilen einsparen können, da wir den unteren Meter der Regale nicht nutzen können, um die Arbeitsfläche auf dem Tisch zu erhalten.

Einwand: wir könnten die Regale genauso gut aus Sperrholz selbst basteln. Dies wurde bereits bei der letzten Diskussion zum Thema vorgeschlagen, damals war die Einigung, dass sowohl die Eigenbau- als auch die Ikeafraktion zum Plenum einen konkreten Vorschlag vorlegt. Der Vorschlag der Eigenbaufraktion ist jedoch nicht vorgelegt worden.

Es besteht die Befürchtung, dass das Thema auf unbestimmte Zeit hinaus gezögert wird, da wir es immer noch selbst bauen könnten, und dass uns in Zwischenzeit aufgrund des nicht vorzeigbaren Raumzustandes Mitglieder entgehen.

Ein weiterer Einwand ist, dass die Regale für das aktuelle Atelier ausgelegt sind und bei einem Umzug nicht unbedingt passen. Durch die modulare Natur der vorgeschlagenen Regale ist dies jedoch kein Problem. Eine Eigenbaulösung hätte hier unter Umständen mit grösseren Umzugsproblemen zu kämpfen.

Die Einigung ist, 7 Tage zu warten. Wenn bis dahin kein konkreter Plan der Eigenbaufraktion vorliegt, wird ein neues Regal bei Ikea eingekauft.

Abstimmung Regalkauf bei Ikea: 5 zu 0 mit 0 Enthaltungen für den bedingten Ivar-Regalkauf

Rückerstattung Druckerkauf

André hat einen Brother HL-2035 Schwarzweisslaserdrucker via Ricardo für 29 CHF ersteigert. Er möchte den Drucker nun gerne an die Starship Factory abgeben, will dafür aber seine 29 CHF zurück. Nun gibt es 2 Optionen:

  • Die Starship Factory kauft den Drucker für 29 CHF.
  • André behält den Drucker, stellt ihn der Starship Factory zur Verfügung, ist für Wartung etc. zuständig und erhält dafür Anteile an den Verbrauchskosten.

Abstimmung: 3 zu 0 mit 0 Enthaltungen, Verein kauft den Drucker für 29.00 chf André ab.

Rückerstattung Labelprinterkauf

André hat ebenfalls für CHF 42.- einen Brother QL-570 Labelprinter via Ricardo ersteigert. Dabei gilt dasselbe wie oben:

  • Die Starship Factory kauft den Drucker für 42 CHF.
  • André behält den Drucker, stellt ihn der Starship Factory zur Verfügung, ist für Wartung etc. zuständig und erhält dafür Anteile an den Materialkosten.

Abstimmung: 3 zu 0 mit 0 Enthaltungen, Verein kauft den Drucker für 42.00 chf André ab.

Labels für Labelprinter

André hat zu guter Letzt noch ein paar verschiedene Labeltypen (Brieflabel, grosse Sticklabel und Endloslabel) für den Labelprinter gekauft, für insgesamt 60 CHF. Dadurch eröffnen sich wiederum die folgenden Optionen:

  • Die Starship Factory kauft diese Label für 60 CHF.
  • André behält die Label und bekommt anteilig Geld für deren Verbrauch.

Abstimmung: 3 zu 0 mit 0 Enthaltungen, Verein kauft die Labels für 60.00 CHF André ab.

ADSL-Modem

Wir bekommen ADSL, aber wohl ohne Modem. Wir haben ein Swisscom-Modem, welches wir nicht mit unserem ISP benutzen können.

Eine gute Option wäre das ZyXEL P-870H, ein einfaches ADSL/VDSL-Modem, welches keine Routerfunktionen zur Verfügung stellt. Dies ist wichtig, da wir von unserem ISP auch IPv6 zur Verfügung gestellt bekommen, wodurch wir einen Softwarerouter verwenden sollten.

Wir benötigen dann auch noch einen Router (wenn wir den Server runter fahren können wollen -> Stromkosten sind laufende Kosten!). Hierfür würde sich ein ALIX.2D3 empfehlen (da es über 3 Netzwerkports verfügt). Dazu brauchen wir auch noch ein paar weitere Teile wie ein Gehäuse, ein Netzteil, eine CF-Karte und eine WLAN-Karte inklusive 2 Antennen für 2.4GHz und 5GHz plus 2 Kabel.

Kostenpunkt:

  • ZyXEL P-870H für CHF 140.90
  • ALIX.2D3-Board für CHF 92.29
  • Case.1D2U für ALIX: CHF 7.80
  • AC18VEUR-Netzteil für ALIX: CHF 4.03
  • CF1SLC CF-Karte für ALIX: CHF 8.87
  • Winstron WLM200NX Mini-PCI-WLAN-Karte: CHF 17.02
  • 2x Pigtail cable I-PEX -> reverse SMA für CHF 1.34: CHF 2.68
  • Antenne Reverse-SMA 2.4GHz: CHF 1.88
  • Antenne Reverse-SMA 5GHz: CHF 1.84

Die Gesamtkosten betragen CHF 136.59 für das ALIX inklusive Zubehör, CHF 140.90 für das Modem, also insgesamt CHF 277.49.

Abstimmung: 4 Zustimmungen 0 Gegenstimmen 1 Enthaltung

Stand der Verhandlungen mit der Christoph-Merian-Stiftung

Eine Delegation von Mitgliedern hat letzte Woche die Christoph-Merian-Stiftung besucht, um über mögliche günstige Räumlichkeiten für die Starship Factory zu reden.

Das Protokoll des Treffens befindet sich unter 2013-10-23 Christoph-Merian-Stiftung.

Möglicher Ort ist Dreispitz. yw berichtet vom Besuch (link zu Yvos Notizen)

André Möri hat eine Präsentation gehalten.

cs bemerkt, dass jedes Mitglied das Makerspace Manual noch lesen sollte, um ein gemeinsames Verständnis zum Thema zu finden.

Allgemein kam gutes Feedback von Seiten der Stiftung.

Zusätzlich sollten wir beim nächsten Treffen den regionalen Bezug im Raum Basel (Quartierentwicklung, Quartierkreative?) betonen

Die Christoph-Merian-Stiftung verlangt vom Verein einen Businessplan und eine Standortbeschreibung.

Aktionsplan:

  • André Möri Hilfe anbieten zur Ausarbeitung des Makerspace Themas.
  • Lektüre des Makerspace Manuals ist für Mitglieder empfehlenswert.

Kosten- und Preismodelle für Maschinennutzung

Wir sollten endlich einmal ein Modell haben, anhand dem wir Leuten, die bei uns Geräte benutzen und Material verbrauchen Vergütungen bezahlen können.

Wir haben im Moment noch nicht allzu viele Daten darüber, was uns dadurch für Kosten entstehen, und wie gut die Benutzer welche Preise akzeptieren. Grundsätzlich ist zu unterscheiden in Maschinen, welche dem Verein gehören, und Maschinen, welche Mitgliedern gehören (z.B. der Schneidplotter).

Wir wollen ebenfalls einen günstigeren Preis für Mitglieder anbieten und müssen also 2 Optionen haben, je nachdem ob derjenige ein Mitglied ist oder nicht.

Erläuterung des Kostenmodells

Es wird ein Kostenmodell vorgeschlagen, welches sich aus Stundenpreisen für die Maschinennutzung sowie Faktoren für die Materialpreise zusammensetzt.

Vergütung für Maschinennutzung

Die Maschinennutzung kann man hauptsächlich stundenweise vergüten. Der Anlass, hierfür Geld zu verlangen, ist hauptsächlich, dass der Verein Räumlichkeiten und Maschinen vorhält, damit Mitglieder und Besucher diese benutzen können. Daher empfiehlt sich hierbei eine stundenweise Bezahlung dafür, dass man die Maschinen und den Raum belegt und diese daher in dem Moment anderen Mitgliedern nicht zur Verfügung stehen.

Wir haben hier verschiedene Möglichkeiten für Stundenpreise:

  • 2-4 CHF/Stunde für Mitglieder sind nicht genug um davon etwas zu finanzieren. Wenn wir davon ausgehen, dass wir ca. 15 Maschinenarbeitsstunden im Monat verkaufen können, würden sich daraus 30-60 CHF Einnahmen ergeben, was zu vernachlässigen wäre.
  • 5 CHF/Stunde für Mitglieder scheinen ok; für Besucher sind 5 CHF zwar auch ok, aber dann müsste der Mitgliedspreis so nach unten gedrückt werden, dass man damit nichts mehr finanzieren kann. Bei 15 Maschinenarbeitsstunden im Monat ergeben sich hierbei bereits 75 CHF Einnahmen, womit man etwas machen kann.
  • 6-7 CHF/Stunde sind für Mitglieder etwas viel (ein viereinhalbstündiges Druckprojekt kostet dann leicht mal 35 CHF plus Materialkosten, womit man leicht in die Regionen von 60-70 CHF für etwas wie die kleine TARDIS vorstösst). Für Nichtmitglieder ist es ok, hebt sich aber nicht signifikant von 5 CHF ab.
  • 8 CHF/Stunde sind für Mitglieder aus o.g. Gründen zu viel. Für Nichtmitglieder ist es ein guter Preis, bei dem sie sich bereits gut an den Kosten beteiligen (z.B. 80 CHF für ein viereinhalbstündiges Projekt).
  • 9 CHF/Stunde klingen so nach den 9.95 CHF-Preisen und werden somit psychologisch als 10 CHF wahrgenommen.
  • 10 CHF/Stunde und mehr klingen nach richtig viel, erst recht, wenn die Materialkosten bereits dabei sind. 10 CHF sind bereits für viele Leute ein Betrag, bei dem man erst einmal nachdenkt, bevor man ihn einfach so ausgibt. Einstellige Beträge erfordern deutlich weniger Überlegung.

Vergütung für Materialverbrauch

Hierbei ist es glücklicherweise anhand des Verbrauchs relativ gut möglich, den Benutzern das zu berechnen, was sie tatsächlich verbrauchen. So gibt z.B. der Slicer von RepRap und Ultimaker jeweils eine Schätzung ab, wieviel Gramm Plastik verbraucht wurde, und beim Schneidplotter weiss man, wieviele Zentimeter der Folie man verbrauchen wird (diese muss immer gerade abgeschnitten werden und ist somit immer eine 50cm breite Fläche). Somit bieten sich Materialpreise auf laufende Zentimeter sowie Gramm an.

Man kann jetzt komplexe Modelle aufstellen, dabei ist allerdings zu bedenken, dass es für den Benutzer einfach sein sollte, seine Preise selbst im Kopf auszurechnen und nachzuvollziehen. Daher empfiehlt sich, den Plastikverbrauch in Gramm bzw. die Folie in Zentimetern direkt abzurechnen und einfach einen linearen Faktor mit einzubringen.

Eine weitere Option ist es, bei den Schneidplottern die Anzahl GCode-Befehle in die Rechnung mit einfliessen zu lassen, so dass Modelle mit vielen kleinen Bewegungen, welche die Mechanik beanspruchen, stärker mit in den Preis einfliessen. Dies ist jedoch nicht einfach nachzuvollziehen und macht den Preis komplizierter zu errechnen.

Der Einfachheit nach könnte man für alle Geräte einen gemeinsamen Faktor für den Einkaufspreis des Materials verwenden; dies ist jedoch nicht erforderlich, wenn wir einfach die fertig multiplizierten Preise angeben.

Ein konkreter Vorschlag wäre, den Mitgliedern den 2.5-fachen Materialpreis zu berechnen und den Nichtmitgliedern den 3.5-fachen. Für Plastik bezahlen wir z.B. in etwa 37 CHF pro Kilo, somit würden Mitglieder für 100 Gramm CHF 9.20 bezahlen und Nichtmitglieder CHF 12.90. Zum Vergleich: die Mini-Tardis ist 133g schwer.

Bei der T-Shirt-Folie bezahlen wir für jeden Meter 7 CHF. Das heisst, dass Mitglieder für jeden Zentimeter ihres Motivs 17 Rappen zahlen und Nichtmitglieder 24 Rappen. Zum Vergleich: das Elna-Hackers-Logo ist ca. 5 cm hoch.

Abstimmung zum Kostenmodell

Vorschlag:

  • Mitglieder zahlen 5 CHF pro Stunde Maschinennutzung und den 2.5fachen Preis für das Verbrauchsmaterial.
  • Nicht-Mitglieder zahlen 8 CHF pro Stunde Maschinennutzung und den 3.5fachen Preis für das Verbrauchsmaterial.

Abstimmung: 5 Stimmen dafür zu 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen

Aufteilung der Kosten bei privaten Geräten

Es ergibt sich bei privaten Geräten jeweils die Frage der Wartung. Da das Gerät jemandem gehört und derjenige es vermutlich privat auch benutzt, ist es vermutlich fair, wenn der Besitzer die Wartungskosten übernimmt. Dafür ist es jedoch wiederum nur fair, wenn er für jede Benutzung des Gerätes einen Beitrag an die Wartung bekommt.

Eine einfache Variante wäre, die Kosten einfach durch 2 zu teilen und somit die Hälfte der Einnahmen dem Club zu geben und die andere Hälfte dem Besitzer. Dann bekommt jede Seite den 1.25-fachen Materialpreis und 2.50 CHF pro Stunde (Im Falle von Mitgliedern). Plus es ist einfach zu rechnen.

Es empfiehlt sich dabei, die entstandenen Kosten über längere Zeit zu beobachten und gegebenenfalls anzupassen.

Abstimmung: Kostenteilung durch 2 bei Privatgeräten 5 zu 0 bei 0 Enthaltungen

Argumentation: Wenn ein Mitglied ein Gerät zur Verfügung stellt, geht ein Anteil zu Nutzungskosten an den Eigner zur Wartung.

Abstimmung: Mitglieder müssen für selbst mitgebrachtes Material nicht zahlen (aber die Nutzungskosten der Maschinen). 5 zu 0 bei 0 Enthaltungen

Beispielrechnung für den Fall der Mini-TARDIS

Die TARDIS ist ca. 10cm gross, wiegt 133g und benötigt auf dem RepRap etwas über 5 Stunden zum Drucken, wodurch 6 Stunden verrechnet würden. Wir zählen für dieses Beispiel nicht Test- und fehldrucke mit hinein, welche wiederum einiges an Material verbrauchen.

Die reinen Kosten für das Plastik für die TARDIS belaufen sich in diesem Fall auf CHF 4.92.

Die Maschinennutzungspreise errechnen sich wie folgt:

Preis 3 CHF/h 4 CHF/h 5 CHF/h 6 CHF/h 7 CHF/h 8 CHF/h 9 CHF/h 10 CHF/h 12 CHF/h 15 CHF/h 18 CHF/h 20 CHF/h 25 CHF/h
1x Material 22.92 28.92 34.92 40.92 46.92 52.92 58.92 64.92 76.92 94.92 112.92 124.92 154.92
1.5x Material 25.38 31.38 37.38 43.38 49.38 55.38 61.38 67.38 79.38 97.38 115.38 127.38 157.38
2x Material 27.84 33.84 39.84 45.84 51.84 57.84 63.84 69.84 81.84 99.84 117.84 129.84 159.84
2.5x Material 30.30 36.30 42.30 48.30 54.30 60.30 66.30 72.30 84.30 102.30 120.30 132.30 162.30
3x Material 32.76 38.76 44.76 50.76 56.76 62.76 68.76 74.76 86.76 104.76 122.76 134.76 164.76
3.5x Material 35.22 41.22 47.22 53.22 59.22 65.22 71.22 77.22 89.22 107.22 125.22 137.22 167.22
4x Material 37.68 43.68 49.68 55.68 61.68 67.68 73.68 79.68 91.68 109.68 127.68 139.68 169.68
4.5x Material 40.14 46.14 52.14 58.14 64.14 70.14 76.14 82.14 94.14 112.14 130.14 142.14 172.14
5x Material 42.61 48.61 54.61 60.61 66.61 72.61 78.61 84.61 96.61 114.61 132.60 144.60 174.60

Beispielrechnung für den Fall des ELNA-Hackers-Logos

Das Elna-Logo ist ca. 5cm hoch und kann prima in 10 Minuten geladen und geplottet werden. Es ist also lediglich eine Stunde Benutzung des Gerätes zu entrichten, und 5 Zentimeter Folie.

Die reinen Kosten für die Flexfolie belaufen sich in diesem Fall auf CHF 0.35.

Preis 3 CHF/h 4 CHF/h 5 CHF/h 6 CHF/h 7 CHF/h 8 CHF/h 9 CHF/h 10 CHF/h 12 CHF/h 15 CHF/h 18 CHF/h 20 CHF/h 25 CHF/h
1x Material 3.35 4.35 5.35 6.35 7.35 8.35 9.35 10.35 12.35 15.35 18.35 20.35 25.35
1.5x Material 3.52 4.53 5.53 6.53 7.53 8.53 9.53 10.53 12.53 15.53 18.52 20.52 25.52
2x Material 3.70 4.70 5.70 6.70 7.70 8.70 9.70 10.70 12.70 15.70 18.70 20.70 25.70
2.5x Material 3.88 4.88 5.88 6.88 7.88 8.88 9.88 10.88 12.88 15.88 18.88 20.88 25.88
3x Material 4.05 5.05 6.05 7.05 8.05 9.05 10.05 11.05 13.05 16.05 19.05 21.05 26.05
3.5x Material 4.22 5.22 6.22 7.22 8.22 9.22 10.22 11.22 13.22 16.23 19.23 21.23 26.23
4x Material 4.40 5.40 6.40 7.40 8.40 9.40 10.40 11.40 13.40 16.40 19.40 21.40 26.40
4.5x Material 4.58 5.58 6.58 7.58 8.57 9.57 10.57 11.57 13.57 16.57 19.57 21.57 26.57
5x Material 4.75 5.75 6.75 7.75 8.75 9.75 10.75 11.75 13.75 16.75 19.75 21.75 26.75

Zu diesen Preisen kommen dann noch Kosten für das T-Shirt in Höhe von CHF 3.12, welche wir vermutlich für CHF 8.00 für Mitglieder und CHF 12.00 für Nichtmitglieder weiter verrechnen sollten.

Varia

Workshopideen

  • yw: Anfängerkurse im 3D-Design
  • cs und yw: Ausstechfiguren mit Partnern, welche Gutzis backen.
  • cs: Arduino, Elektronik, Sensoren

Workshopideen werden fortan auf der Wikiseite Workshops gesammelt.

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Adafruit gibt Vergünstigungen an maker/hackerspaces

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Punkte für nächste Plenumssitzung

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