Tonnerre und Juliane waren im Fablab Zürich um sich etwas umzusehen und Bekanntschaft mit den Betreibern zu schliessen.

Anders als in Luzern haben wir dabei niemanden angetroffen, der sich mit der FabLab-Organisation in der Schweiz viel auskennt. Wir haben aber viel über das FabLab Zürich selbst erfahren und sicher gute Kontakte geknüpft.

Wir haben in diesem Fall hauptsächlich mit Matthias Hüni geredet, der uns viel über den Club in Zürich erzählt hat.

Das FabLab Zürich

Das FabLab Zürich ist ein Verein mit derzeit ca. 100 Mitgliedern. Jedes Mitglied zahlt im Jahr 100 CHF.-. Dies ist genug um den Raum zu bewirtschaften, neue Anschaffungen müssen jedoch weiterhin anders finanziert werden.

An den meisten Tagen zahlt man im FabLab für die Benutzung der Maschinen einen Preis von 20 Franken pro Stunde. Donnerstag ist allerdings FreeFab-Tag, da müssen nur die Materialien bezahlt werden.

Das Material wird in den meisten Fällen von den Leuten mitgebracht, mit der Ausnahme von Filamenten für den 3D-Drucker, welche üblicherweise vom Verein gestellt werden, da sie nicht so einfach in den richtigen Mengen aufzutreiben sind.

Das FabLab veranstaltet regelmässig Workshops, bei denen 3D-Drucker vom Typ Ultimaker von einer Gruppe zusammengebaut werden. Tonnerre und Juliane haben sich in die Interessentenliste für einen solchen Workshop eingetragen.

Mietproblematik Basel

Das FabLab zahlt eine in Zürich recht üblich sehr hohe Miete, kann es sich aber aufgrund der hohen Anzahl an Mitgliedern gut leisten. Wie das in der Aufbauphase gelaufen ist, ist leider nicht mehr bekannt.

Es lohnt sich, mit Architekten Kontakt aufzunehmen. Viele Mitglieder des FabLab Zürich sind Architekten. Architekten haben oft Kenntnisse von Abbruchgebäuden, welche eine Zeitlang weiter vermietet werden, um zu verhindern, dass sie von Besetzern übernommen werden. Solche Gebäude kann man oft für wenig Geld eine Zeitlang mieten.

Eine andere Möglichkeit sind Gemeinschaftsräume oder Raumsharing mit anderen Clubs. Wo man Informationen darüber findet, ist aber nicht so ganz klar. In solchen Fällen reicht es ja aber auch für den Anfang, ein Regal zu haben, in welchem man Material und Geräte unterbringt wenn man gerade nicht mit der Raumnutzung dran ist.

Wir können auch das Institut für Neue Medien an der Universität Basel befragen, ob sie uns helfen können. Zudem kann das Haus der Elektronischen Künste uns eventuell helfen.

Mitgliedersuche und Vereinsaufbau

Wir sollten die kreativen Studiengänge der Uni Basel und der FHNW abgrasen.

(Eventuell kann uns Harleyquinn dabei helfen, wenn wir sie einweihen wollen?)

Wir sollten uns unbedingt mit den Ideen und Leistungen von Yvo Waldmeier auseinandersetzen und unbedingt einmal mit ihm reden, um zu schauen, inwiefern wir etwas Gemeinsames bauen können statt auf getrennten Wegen dasselbe zu tun.