Unsere Elektrotechnik ist verbesserungswürdig.

Hier können wir den Zwischenstand unserer Ideen und Massnahmen zusammenfassen.

Roadmap der notwendigen Arbeiten

Ein Grossteil der Arbeiten können wir selbst durchführen, allerdings darf nach Start der Montage kein Strom entnommen werden, bis der E-Check durchgeführt wurde. Dieser E-Check darf nur von in der Schweiz ausdrücklich dazu ermächtigten Elektrikern durchgeführt werden.

Der bisher erreichte Stand der Arbeiten ist in Prozent angegeben (100% = vollständig erledigt, 0% noch gar nicht begonnen).

  1. die bestehenden Bedürfnisse erfassen - 95%
  2. die bestehende Elektrik analysieren - 90%
  3. die Raummasse aufnehmen - 60% siehe Raumaufteilung
  4. die zukünftige Elektrik planen - 60%
  5. Kosten abschätzen und kalkulieren - 40 %
  6. anhand der Analyse einen Plan der bestehenden Elektrik erstellen - 30 % (Hauptfokus im Moment) und zwingend notwendig für die Anmeldung beim EVU
  7. einen Plan der zukünftigen Elektrik erstellen - 0 % (zwingend notwendig für Anmeldung)
  8. aprobierte Elektrounternehmen wegen E-Check anschreiben und Kostenvoranschlag einholen - 0%
  9. notwendige Arbeiten beim EVU anmelden - 0%
  10. Material besorgen oder besorgen lassen - 10 %
  11. Montage durchführen - 0%
  12. E-Check durchführen lassen - 0%

Vermutlich wird der Umbau erst gegen Februar starten können.

Wie haben es andere Makerspaces / Fablabs gelöst?

Raumzeitlabor (Mannheim)

Erkenntnisse

  • Bisher werden einige Steckdosen über nur einen Stromkreis (= 1 Sicherung) angesteuert. Das ist nicht optimal und sollte auf mehrere Stromkreise verteilt werden.

  • Der Fehlerstrom-Schutz sollte auf mehrere Strompfade aufgeteilt werden, damit nicht ein Verbraucher alles killen kann..., evtl. sogar Selektivität erzeugen (Idn=30 mA und 10 mA).

  • Fast alle Installationen (Steckdosen, Lichtschalter) sind vom schweizerischen Hersteller Feller. Damit die Optik gleich bleibt, sollte man dies beibehalten.

  • Zum Glück sind nirgendwo die gefährlichen (und nur bis Ende 2016 zulässigen) SEV 1011 T12 Steckdosen verbaut. Steckdose T12 - bald unzulässig!

  • Es werden bisher hauptsächlich 10A Steckdosen vom Typ SEV 1011 T13 verwendet (erkennbar an den runden Buchsenkontakten, siehe Foto). Steckdose T13 10A

    In der Schweiz ist daher eine Absicherung im Sicherungskasten mit 10 A richtig, entsprechend sollte eine Zuleitung mit 1,5 mm2 ok sein. Anders ist es in Deutschland, dort sollte bei 2,5 mm² Leitungsquerschnitt ! mit 16A, bei 1,5mm² allerdings maximal mit 13A abgesichert werden.

  • Steckdosen mit 16A Anschlusswert, also SEV 1011 T23 (erkennbar an eckigen Buchsenkontakten, siehe Foto) konnten bisher nirgends in unseren Räumlichkeiten gefunden werden. Steckdose T23 16A, 3er Steckdose T23 16A schwarz Steckdose T23 16A staubgeschützt mit Deckel

    Hier wäre eine Absicherung mit 16A im Sicherungskasten richtig. Die Zuleitung müsste dann allerdings 2,5 mm2 haben. Da allerdings Verbraucher (Stecker mit runden Kontakten !) in der Schweiz auf 10A ausgelegt sind, sollte dann sichergestellt sein, dass die Differenz von 6A ( zu den 10A) berücksichtigt wird, sie also eine eingebaute Sicherung haben.

    Vergleich: In Deutschland sind alle Geräte mit Schutzkontakt auf 16A ausgelegt bzw. entsprechend abgesichert, ohne dass man sich darüber Gedanken machen müsste. Zweiadrige Leitungen mit Eurostecker (CEE 7/16) dürfen allerdings maximal mit 2,5A (ca. 575 W) belastet werden.

Ideen und Vorschläge

  • Einen eigenen Unterverteiler (Sicherungskasten) entweder im EG oder im OG platzieren.

  • Diesen Unterverteiler-Schaltschrank mit einer Leitung mit Querschnitt 10 mm² (in CH möglich ?) oder 16 mm² (in D/BaWü nötig) ansteuern.

  • Mehrere RCDs vorsehen, um den Fehlerstrom in mehreren Pfaden abzufangen.

  • IT separat absichern (RCBO = FI/LS).

  • eigenabgesicherten Drehstromanschluss bereitstellen

  • zahlreiche Strompfade vorsehen, Licht und Steckdosen separat absichern

  • 16A-Steckdosen mit entsprechender Absicherung hinzufügen

  • Für alles ordentliche Kabelkanäle oder Verlegerohre einplanen.

  • Die wirre Verkabelung für den Beamer im EG verbessern.

  • In Serie verbundene Steckdosen durch eigene Leitungen ansteuern und separat absichern.

  • Mehr Lichtschalter für die Beleuchtung vorsehen.

  • Netzwerkleitungen mit Netzwerkbuchsen ausstatten.

  • Freifunk-Router an die Wand hängen.

  • Kabelsalat (ungesund !) entwirren.

Mithilfe

  • Alle Steckdosen überprüfen, ob sie von den SEV 1011 T13 abweichen.

  • Insbesondere überprüfen, ob nicht doch eine SEV 1011 T23/16A Dose vorhanden ist.

  • Ebenso stellt sich die Frage, ob es irgendwo Drehstromsteckdosen gibt, z.B. T15 / T25 (5 Buchsenkontakte, siehe Foto) (ausser am Herd, der ist unter F122 abgesichert)? Drehstromsteckdose T15.

  • Hat jemand vertiefte Kenntnisse in der Elektroinstallation oder Elektroplanung und kann und will sich beteiligen ?

  • Wer traut sich zu, die bisherigen Erkenntnisse im Mehraugen-Prinzip Korrektur zu lesen?

  • Es könnte jemand Kontakt mit öffentlichen Stellen aufnehmen und unverbindliche Informationen einholen. Idealerweise sollte das aber vorher abgesprochen werden, damit das kein Eigentor wird. Ansprechpartner sind z.B. :

    • VSE, Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, Aarau, Tel. 062 825 25 25, info@strom.ch

    • Remo Blatter, Elektra Baselland (ebl), 4410 Liestal

    • Hieronymus Spreyermann, Industrielle Werke Basel (IWB), 4002 Basel

    • David Holinger, Elektra Birseck-Münchenstein (EBM), 4142 Münchenstein

    • Hansjörg Holenstein, VSE, Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, 5001 Aarau

    • Silvio Süess, AEW Energie AG, 5001 Aarau

Informationen