Ist der Freifunk-Router geflasht (oder wurde er bereits vorgeflasht), so steht der Inbetriebnahme nicht mehr viel im Weg.

Der Router verfügt auf der Rückseite über 5 Netzwerkanschlüsse (Ethernet-Ports). 4 dieser Anschlüsse sind gelb und stellen das Freifunk-Netz dar. Das fünfte Port ist blau. Dieses sollte mit dem Heimnetzwerk verbunden werden, z.B. indem es mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel an den Heimrouter angeschlossen wird.

Ist der Freifunk-Router mit dem Heimnetzwerk verbunden, so sollte er sich schlussendlich auch mit dem Freifunk-Netzwerk verbinden. Das ist daran erkennbar, dass man über das Freifunk-WLAN-Netz des Routers Zugang zum Internet erhält sowie dass der Router nach einer Weile auf der Freifunk-Netzkarte auftaucht.

Wichtig: Geräte, welche mit den gelben Netzwerkanschlüssen des Freifunk-Routers verbunden werden, sind direkt im Freifunk-Netzwerk sichtbar. Das kann gewünscht sein, ist es allgemein jedoch nicht. Insbesondere sollten keine Drucker, Scanner oder ähnlichen Geräte dort angeschlossen werden, da diese sonst versehentlich oder absichtlich von Freifunk-Benutzern aus der ganzen Region benutzt werden können.

Geographische Position des Routers auf der Freifunk-Karte setzen (optional)

Wer will, dass der Router auf der geographischen Freifunk-Landkarte gut zu finden ist, muss die Geokoordinaten des Routers ändern. Hierzu muss der Router in den Konfigurationsmodus versetzt werden, was durch einen langen Druck auf den WPS/Reset-Button getan werden kann. Anschliessend muss man einen Computer mit der Ethernet-Schnittstelle mittels Netzwerkkabel mit einem der gelben Anschlüsse des Routers verbinden und auf der Schnittstelle die IP-Adresse 192.168.1.2 konfigurieren. Unter Linux (Ubuntu, etc.) ist dazu der folgende Befehl benutzbar:

% sudo ifconfig eth0 inet 192.168.1.2/24

Anschliessend kann man im Browser die Adresse 192.168.1.1 besuchen, welche das Konfigurationsinterface der Freifunk-Firmware darstellt. Dort kann die Option Knoten auf der Karte anzeigen eingeschaltet werden. Anschliessend müssen dort geographische Koordinaten eingegeben werden. Diese lassen sich in der URL der Kartenansicht auf OpenStreetMap ablesen. Am Beispiel des Schlosses Binningen:

Breitengrad: 47.53665 Längengrad: 7.57465